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Pressemitteilung der CDU Wetter (Ruhr) - Schulverwaltung mit Reihe von „Pleiten, Pech und Pannen

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wetter 20. Februar 2009  -

Schulverwaltung mit Reihe von „Pleiten, Pech und Pannen“

Wetter. Die CDU reagiert mit Verärgerung auf die Ankündigung in der Presse von Dietrich Thier, Fachbereichsleiter Schule, Sport und Kultur, dass der Bau einer Mensa am Gymnasium zu „100 Prozent aus dem Konjunkturpaket finanziert“ werden soll.

„Es ist eine Unverschämtheit in der Presse anzukündigen, dass eine Mensa am Gymnasium aus den Geldern des Konjunkturpaketes gebaut werden soll, wenn zwei Tage vorher kein Wort davon im Ausschuss erwähnt wird. Die Antworten der Verwaltung waren stets, dass man erst einmal abwarten müsse, welche Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen gefördert werden können“, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion André Dobersch.

Die Ankündigung des Mensabaus ist nach Meinung der CDU eher der „untaugliche Versuch“ der Verwaltung, von der Kritik über die entgangenen Fördermittel von bis zu 200.000 Euro für Investitionen zur Übermittagsbetreuung abzulenken. „Doch was weg ist, das ist weg“, so Dobersch zu der Ankündigung. Die CDU zeigt sich zudem verwundert über das Chaos in der Schulverwaltung und die Sprachlosigkeit des Bürgermeisters in dieser Angelegenheit.

Einen Antrag zur Beteiligung an der Ganztagsoffensive der Landesregierung hatte die CDU bereits im Frühjahr 2008 zur Beratung in den Schulausschuss eingebracht. „Der Antrag sah unter anderem vor, dass sich die Verwaltung mit den Rektoren des Gymnasiums und der Realschule über den Bau von Mensen und Aufenthaltsräumen austauscht, um dann gemeinsam einen Antrag auf Förderung zu erarbeiten. Das dies offensichtlich nicht geschehen ist, muss auch der Bürgermeister zur Kenntnis nehmen“, so Dobersch weiter.

Die verpassten Fördergelder und die ausgebliebene Informierung der Politik über den geplanten Bau einer Mensa sind nach Ansicht der CDU der bisherige Höhepunkt einer Reihe von „Pleiten, Pech und Pannen“ im Fachbereich Schule, Sport und Kultur. Weiterhin stehen auch die Verwaltungsvorlagen für die Ausschusssitzungen im Mittelpunkt der Kritik. Diese wurden unter der Woche auch von den Schulpflegschaftsvorsitzenden der Grundschulen in Esborn und am Schmandbruch in einem offenen Brief beanstandet. „Der Ärger der Schulpflegschaften ist absolut nachvollziehbar. Sie kämpfen nicht nur gegen die drohende Schließung, sondern auch noch gegen missverständliche und falsche Behauptungen der Verwaltung. Die bloße Korrektur der Aussagen zu den Schülerzahlen durch den Pressesprecher reicht nicht mehr aus“, so Dobersch.

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