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Pressemitteilung der CDU Wetter (Ruhr): "Erhalt der wohnortnahen Grundschulen"

Die CDU stellt sich nach ihren Haushaltsberatungen zum Etatentwurf 2009 klar und eindeutig gegen die beabsichtigten Schließungen der Grundschulen in den Ortsteilen Schmandbruch und Albringhausen.

„Der Erhalt aller Schulen und Schulformen in ihrer jetzigen Form genießt absolute Priorität in unserem kommunalpolitischen Handeln. Wir wollen gerade unseren Jüngsten eine wohnortnahe Schulausbildung ermöglichen und auf diese Weise auch Akzente im Wettstreit mit anderen Städten setzen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende André Dobersch.

Der Erhalt der wohnortnahen Grundschulen verbessert die Bildungschancen der Schulkinder. Denn daraus ergibt sich die Möglichkeit die Klassengrößen zu verkleinern, um weiteren Spielraum für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Dieser Ansatz der kommunalen Bildungspolitik ist nach Ansicht der CDU auch ein Argument für junge Familien nach Wetter zu ziehen. Eine klare Absage erteilt die CDU auch dem vorliegenden Antrag im Schulausschuss, wonach die „Aufwertung der Hauptschule zur Gesamtschule“ erfolgen soll: „Bildungspolitische Experimente aus der Mottenkiste helfen uns bei der Hauptschule nicht weiter.

Die Eltern haben sich in der Vergangenheit deutlich gegen die Einführung einer ´Einheitsschule´ ausgesprochen. Eine Umwandlung der Hauptschule zu einer Gesamtschule würde diesen Plänen nur Vorschub leisten“, so Dobersch weiter. Die CDU möchte zudem nicht über eine Auf- und Abwertung von Hauptschülern debattieren, sondern den Bildungsauftrag der Hauptschulen zur „Berufsorientierung und Förderung der Schüler zur Ausbildungsreife“ durch eine Verbesserung des Angebots der individuellen Förderung stärken.

© CDU Wetter (Ruhr) 2017