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Peter Biesenbach: CDU-Fraktion für Erprobung von „Body-Cams“ bei NRW-Polizei

NRW

In Nordrhein-Westfalen wird laut Gewerkschaft der Polizei inzwischen alle 50 Minuten ein Polizist Opfer eines Angriffs. Aus diesem Grund macht sich die CDU-Landtagsfraktion für den Einsatz von Mini-Schulter-Kameras – sogenannter „Body-Cams“ – bei der Polizei stark. „Dabei handelt es sich um ein wegweisendes Einsatzmittel, mit dem die steigende Zahl von Übergriffen auf unsere Polizei nachweislich gesenkt werden kann“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Biesenbach, heute in Düsseldorf.

Laut Medienberichten werden Testläufe mit besagten Mini-Kameras inzwischen von allen Polizeigewerkschaften in Nordrhein-Westfalen gefordert. Biesenbach: „Es ist deshalb höchste Zeit, dass Innenminister Jäger den Einsatz dieser Kameras bei der Polizei ermöglicht. Dabei müssen die ideologisch motivierten Bedenken der Grünen, die den Body-Cam-Einsatz in Nordrhein-Westfalen ablehnen, ohne Wenn und Aber hinter dem Schutz der Gesundheit unserer Polizeikräfte zurückstehen.“

Dass Body-Cams einen beachtlichen Abschreckungseffekt haben, belegen Erfahrungen aus Frankfurt am Main. Dort werden Body-Cams bereits seit einem Jahr erfolgreich getestet. Die Zahl der Angriffe auf Polizeibeamte hat sich infolge der Schulter-Kameras binnen eines halben Jahres um 26 Prozent verringert. Die Zahl der verletzten Polizisten ist sogar auf null gesunken. Biesenbach: „Angesichts dieser beeindruckenden Bilanz hat die CDU-Fraktion in ihrer heutigen Sitzung einen Antrag beschlossen, in dem die rot-grüne Landesregierung aufgefordert wird, den Einsatz von Body-Cams auch bei der nordrhein-westfälischen Polizei zu erproben. Wir werden diesen Antrag im Juni in den Landtag einbringen.“

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