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Rot-Grün rechnet sich die Probleme bei der Ü3-Betreuung schön

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Die in dieser Woche von Familienministerin Schäfer vorgestellten Zahlen zur Kinderbetreuung sind nichts als Augenwischerei. Die Ministerin will die Engpässe bei der Ü3-Betreuung einfach nicht wahrhaben. Anstatt die drängenden Probleme anzupacken, rechnet sie sich die Situation lieber schön. Unsere Kinder, Eltern und Erzieher haben jedoch nichts von abstrakten Zahlenspielereien. Fakt ist: Die Fälle von Überdreijährigen, die ganz real keinen Kita-Platz mehr finden, nehmen zu. Schon heute werden Gruppen vollgestopft und vergrößert. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, wenn Rot-Grün nicht schleunigst etwas dagegen unternimmt. Doch Frau Schäfer verschließt die Augen vor dieser Entwicklung.

Ein wesentlicher Grund für die Engpässe ist, dass die rot-grüne Landesregierung beim U3-Ausbau die Ü3-Bedarfe nicht angemessen berücksichtigt hat. Das zeigt auch die Tatsache, dass die 1.000 zusätzlichen Ü3-Plätze nicht der Landesregierung, sondern allein den Anstrengungen der Kommunen zu verdanken sind. Hier will sich Frau Schäfer mit fremden Federn schmücken. Wir müssen für die Engpässe flexible Lösungen finden. Sonst droht die verdeckte Krippenpflicht. Immer mehr Eltern werden bereits jetzt faktisch dazu gezwungen, ihr Kind so früh wie möglich in den Kitas anzumelden, anstatt sie zu Hause zu erziehen oder sie in die Tagespflege zu geben. Ansonsten finden sie später keinen Platz mehr für ihr Kind, sobald es drei Jahre alt ist. Die Verweigerungshaltung von Frau Schäfer legt den Schluss nahe, dass dies von SPD und Grünen ganz bewusst forciert wird.

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