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Rainer Deppe zur Jagd-Debatte: Remmel muss sein wahltaktisches Schweigen brechen

NRW

„Das Vertrauensverhältnis zwischen der Landesregierung und der Landesjägerschaft ist schwer gestört. Dabei geht es nicht darum, was irgendein Beamter aus dem Haus von Umweltminister Remmel gesagt oder auch nicht gesagt hat. Es geht vielmehr darum, dass Herr Remmel die Jägerschaft seit 2010 darüber im Unklaren lässt, was er mit der von ihm angekündigten Novelle des Landesjagdgesetzes im Schilde führt.“ Das kritisiert der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagfraktion, Rainer Deppe, heute im Düsseldorfer Landtag.

Dabei gehe es längst nicht nur um die 80.000 nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger. „Landwirte haben Sorge vor der Schweinepest, Waldbauern befürchten Wildschäden, Angler beklagen sich über die Ausrottung von Rote-Liste-Arten durch den Kormoran, Hundehalter haben Sorge vor der Fuchsräude und Gartenbesitzer sind fassungslos, wenn Wildschweine nachts ihren Garten umpflügen“, so Deppe.

„Wir erwarten, dass der Minister sein wahltaktisches Schweigen bricht und den Menschen endlich reinen Wein einschenkt – damit es nach der Kommunalwahl kein böses Erwachen gibt.“

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