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Fehler beim Doppel-Abitur

NRW

Dort, wo äußerste Sensibilität notwendig gewesen wäre, passieren Anfängerfehler. Dabei macht inzwischen der siebte Jahrgang in NRW das Zentralabitur. Frau Löhrmann steht nun beim Abitur für das Motto: Schlimmer geht immer!

Die Anfängerfehler im Management haben den Eindruck verstärkt, der bei den Betroffenen Schülerinnen und Schülern entstanden ist: Der doppelte Abiturjahrgang wird durchverwaltet und unsensibel behandelt. Und es kommt verschärfend hinzu: Die Landesregierung trägt im Anblick der Prüfungen durch die Diskussion um NC‑Verschärfungen erheblich zur Verunsicherung bei. Das fördert in unverantwortlicher Weise die Zukunftsängste unserer Jugendlichen.

Die Termine für den doppelten Abiturjahrgang sind nicht über Nacht festgelegt worden. Das bedeutet: Dieser doppelte Aufwand hätte vorausschauend organisiert werden können. Dafür tragen nicht die Mitarbeiter im Schulministerium, sondern die Ministerin die Verantwortung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können diese Pannen bedauern. Das ist zu akzeptieren. Wenn die zuständige Ministerin dies auch nur bedauert, so ist das nicht akzeptabel. Frau Löhrmann muss die politische Verantwortung für diese Pannen übernehmen. Das tut sie aber nicht, sondern beklagt, dass zu wenig Personal für die Durchführung des Abiturs im Ministerium zur Verfügung stand. Man muss fragen: Wer führt eigentlich das Ministerium? Frau Löhrmann hat die Verantwortung, frühzeitig für genügend Personal zu sorgen. Das dürfen, ja müssen die Betroffenen von ihr erwarten.

Es ist Ihnen nicht gelungen, für einen fehlerfreien Ablauf des Zentralabiturs 2013 zu sorgen. Das ist beim 7. Durchlauf des Zentralabiturs blamabel. Das ist die Verantwortung von Frau Löhrmann. Das politische Versprechen, sich im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs besonders um die Abiturienten zu kümmern, hält diese Landesregierung nicht ein. Ihr Motto: Kein Kind zurücklassen zu wollen, wird zur hohlen Phrase.

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